Tag Archives: Hardcore

Warum mir die heiße Wassermusik die liebste ist

22 Aug

Am Samstag habe ich mit vier Freunden einen Ausflug gemacht – nach Schweinfurt. Das allein ist wahrlich keine Schlagzeile wert, mag man denken. Ich sage: Diese Tatsache ist sogar mehr als eine Schlagzeile wert, sie taugt als tattoogewordene Phrase auf einem Unterarm: „Live your heart an never follow!“ Was hat nun ein Herz und die Kampfansage gegen die Widrigkeiten des Lebens mit einem Ausflug nach Schweinfurt zu tun? Alles.

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Videoplaylist – rilleradio, 25.06.2011, 14.00-15.00 Uhr

25 Jun

Bei der heutigen Sendung hat mich ein wenig die Zeit eingeholt. Das Title Fight Album „Shed“ hat mich nicht nur begeistert, sondern auch eine Zeitreise antreten lassen in die (in dieser Hinsicht) goldenen 90er. Eine Zeit in der „emo“ keine Frisur und kein Lifestyle war, sondern der Versuch den alten Tanten Hardcore und Punkrock etwas Leben einzuhauchen. Weiterlesen

Ich bin raus

5 Jul

Flattr this

I want conflict! I want dissent!
I want the scene to represent
Our hatred of authority,
Our fight against complacency
Stop singing songs ‚bout girls and love!
You killed the owl! You freed the dove!
Confrontation and politics
Replaced with harmonies and shticks
When did punk rock become so tame?
These fucking bands all sound the same
We want our fights we want our thugs!
We want our burns we want our drugs!
Where is the violent apathy?!
These fucking records are rated G!

When did punk rock become so safe?!

(NOFX “The Separation Of Church And Skate”, “The war on errorism” (2003)

Ich mag große Musikfestivals nicht besonders. Es riecht nach Urin, Bratwurst, Schweiß und Staub. Gestern besuchte ich das „With Full Force“ – ein Festival für laute Gitarren, wenn man so will, vor den Toren Leipzigs. Ich hatte einen Pressepass ergattert, um ein Interview mit NoFX zu führen. Die kalifornische Punkrockinstitution ist seit 27 Jahren unablässig unterwegs. Im Gegensatz zu Offspring und Green Day verweigerten sie sich gängigen Vermarktungsstrategien zwischen MTV, Majorplattenfirma und Sponsorship Mitte der 90er Jahre, als Punkrock eine Renaissance erlebte. Gestern spielten sie eingebettet zwischen den Nihilismus vertonenden Slayer und den Emporkömmlingen „As I Lay Dying“. Aber der Reihe nach, denn vor ihrem Auftritt und dem Interview, was dann doch nicht zustande kam, lagen fast sechs Stunden, in denen ich über das Festivalgelände schlich und mich nicht satt sehen konnte an Uniformität und Biedermännlich- und Biederweiblichkeit.

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Farmer’s Boulevard vs. Fotograben Pt. II

16 Jun

Es war am Samstag wieder so weit. Nachdem die lauteste Bauernkapelle Leipzigs von großer Tour durch Weißrussland, Litauen, Ungarn, Rumänien zurückgekehrt war, gab es ein kleines fast heimliches Konzert im Zombiekeller zu Leipzig. Vorher musste ich noch arbeiten – Flyerverteilung bei Peter Maffay am Völkerschlachtdenkmal. Eigentlich wäre ich sehr gerne Verbrannte Erde anschauen gegangen, die am selben Abend im Atari aufspielten aber zeitlich war das wegen der Arbeit bei Peter nicht zu schaffen. FB betraten dann zu nachtschlafender Stunde die kleine Kellerbühne… Weiterlesen

FARMER’S BOULEVARD vs. Fotograben

10 Mai

Gestern (09.05.2009) spielten Farmer’s Boulevard in dem kleinen gemütlichen Punkrockclub „Lichtwirtschaft“ auf. Bei dieser Band spielt Freund uns Bloggerkollege Haschek mit und zeichnet sich für den Gesang – im weitesten Sinne, denn FB spielen schnellen all school Hardcore – verantwortlich. So wurde ich kurzer Hand zum Fotografen bestimmt, der mit Lomo und Digi bewaffnet den Fotograben enterte. Zwei feine Schnappschüsse von Haschek sind hier zu sehen – mehr gibt es im bandeigenen Blog. Das hat Spaß gemacht; das Warten auf den richtigen Moment, das ständige Achten auf die Mimiken und Gestiken von Band und Publikum und nicht zuletzt das emotionale (Fäuste in die Luft, Circle Pit, Refrainzeilen mitsingen etc.) Interagieren zwischen beiden.

Gerne wieder. Philipp macht jetzt in Fotografie 😉

haschek_1

*between the lines*

haschek_2

*Crowdsurfing*