Tag Archives: R.E.M.

Playlist rilleradio 07.01.2012 – Best of 2011

9 Jan

Ohne viele Worte. Das sind die Songs von den 10 „besten“ Platten 2011. Die Reihenfolge entspricht keinem Ranking.

01. The Decemberists – January Hymn

02. R.E.M. – Every day is yours to win

03. Chuck Ragan – Seems we are o.k.

04. Touche Amore – Touche Amore

05. La Dispute – King Park

06. Hot Water Music – Adds up to nothing

07. Samiam – El Dofano

08. Title Fight – Crescent shaped depression

09. 40 Watt Sun – Open my eyes

10. Charles Bradley – Why is it so hard

Video-Playlist rilleradio vom 10.12.2011 14.00-15.00 Uhr

10 Dez

Normalerweise präsentiere ich in der letzten Sendung des Jahres immer einen musikalischen Jahresrückblick. Diesen muss ich in diesem Jahr leider in den Januar schieben, denn noch liegen mir nicht alle Neuveröffentlichungen 2011 vor. Da sind vor allem das neue EA80-Album und das Album der Bubonix-Nachfolger Conmoto, die ich mir noch in Gänze zu Gemüte führen muss.

Statt der Best-of-2011 nun also wie gewohnt der „heiße Scheiß“…wie immer hier im Blog als Video-Playlist: Weiterlesen

R.E.M. – Eine Liebe im Zeitraffer

22 Sep
“If I have a bag of rocks to carry as I go,
I just want to hold my head up high,
I don’t care what I have to step over”

(R.E.M. – “walk unafraid” 1998)

Gestern haben R.E.M. ihre Auflösung bekanntgegeben. Nach 31 Jahren. R.E.M waren immer da – nicht nur weil sie als Band zwei Jahre älter sind als ich. Auch weil sie mich über die Jahre nie allein gelassen haben: Sie waren zum verabredeten Zeitpunkt immer in Bewegung auf meinem Plattenteller. An ein Leben ohne sie werde ich mich erst gewöhnen müssen.

Foto von Anton Corbijn (Quelle:http://remhq.com/)

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Playlist rilleradio 05.03.2011, 14.00-15.00 Uhr

5 Mrz

Ich weiß: Radiosendungen in denen der Moderator sich eines Themas annimmt und dann auf musikalische Spurensuche zum Thema geht, gewinnen keinen Innovationspreis. Aber: Der Frühling war es mir wert. Immerhin gibt es so etwas wie Frühlingsgefühle, die sich weder medizinisch-psychologisch noch irgendwie anders restlos erklären lassen. Es gibt vor diesem Hintergrund Musikstücke, die dieses Gefühl des Aufbruchs verstärken können. Um diese Stücke sollte es gehen. die Playlist inkl. Videos gibt es hier: Weiterlesen

Verliebt, vorfreudig und visionär

6 Jan

Auf meinem Best-Of-2010-Mix hab ich WARPAINT aus Kalifornien bereits abgefeiert. Nun kann man sich von ihrer aktuellen Platte „The Fool“ auch ein Akustikvideo der Single „Undertow“ ansehen. Ich bin verliebt.

Daneben gibt es im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Albums von R.E.M. einen weiteren Song namens „Oh my heart“ im Internet zu bestaunen. Die neue Platte „Collapse into now“ erscheint am 04. März 2011. Ich bin sehr vorfreudig.

Mit der VisionBakery, der Bäkerei für Visionen, ist ein vielversprechendes Projekt aus Leipzig seit ein paar Wochen online. Die Netzweltidee, Angebote zu schaffen, die von Kreativen und deren potentiellen Unterstützern genutzt werden können, ist nicht neu. Allerdings stecken die Bemühungen, verglichen mit den USA, noch in den Kinderschuhen. Dabei ist die Grundidee einfach: Jemand hat eine Idee, die er oder sie gerne umsetzen möchte. Beispielsweise will er oder sie ein Unternehmen gründen, mit der eigenen Band eine Platte aufnehmen oder eine journalistische Geschichte recherchieren. Für all diese Vorhaben braucht es Geld. Eine Unternehmensgründung verlangt einigermaßen finanziellen Rückhalt, eine Band muss, bevor sie eine neue LP oder CD an ihre Fans verkaufen kann, ein Aufnahmestudio und ein CD-Presswerk bezahlen. Nicht zuletzt muss der oder die JournalistIn für eine Geschichte, bevor das fertige Produkt einer Zeitung angeboten werden kann (sollte das Thema etwa keinen Redakteur überzeugen) Zeit und Geld darauf verwenden zu recherchieren. Kurzum: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Webplattformen wie die VisionBakery aus Leipzig stellen ein Angebot ins Netz, bei dem etwa ExistenzgründerInnen, MusikerInnen oder JournalistInnen ihre Idee, ihren kreativen Impuls und ihr Projekt vorstellen können. Sie müssen darlegen, was genau sie mit dem Geld, das sie benötigen, vorhaben. Ebenfalls müssen sie Auskunft darüber geben, was ein potentieller Unterstützer erhält für seine Finanzspritze. Der oder die ExistenzgründerIn etwa bietet so im Gegenzug eine Dienstleistung an, die Band vielleicht ein Privatkonzert und der oder die JournalistIn findet beim Recherchieren Dinge heraus, die eines Aufwands bedürfen und den Unterstützerkreis ebenfalls brennend interessieren. So kann eine Win-Win-Situation für alle Protagonisten entstehen – ohne Banken, ohne Bürokratie und nicht zuletzt ohne Hürdenläufe beim Umsetzen von kreativen Ideen.

Die VisionBakery ist gerade erst gestartet. So findet sich bis dato neben einem Projekt, das die Bäkerei der Visionen selbst ins Leben gerufen hat, erst ein Projekt online. Katja Thieme, eine freiberufliche Geologin, benötigt zwei GPS-Geräte, um in ihrem Programmangebot mehr Vielfalt anbieten zu können. UnterstützerInnen erhalten im Gegenzug „private Erkundungstouren“ in und um Leipzig.

Ich finde die Umsetzung der Seite sehr gelungen und hoffe für alle ProjektantragsstellerInnen auf viele aufgeschlossene UnterstützerInnen. HIER kann man sich einen kurzen Imagefilm der Visionbakery ansehen, der die Funktionsweise der Plattform anschaulich zusammenfasst.

Eine Neujahrsansprache oder der Versuch sich bewusstzumachen, dass man am Leben ist

3 Jan

Flattr this

„Alle reden schon vom neuen Jahr
obwohl ich mit dem alten noch gar nicht fertig war“
(aus „Sunil“ von der Boxhamsters-LP „Tupperparty“ , 1996)

So fühle ich mich jeden Januar auf ein Neues. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat mal jemand als Nicht-Zeit beschrieben. Stimmt, wie ich finde. Alles was reguläre, letztlich alltägliche Zeit bestimmt, scheint zwischen den Feiertagen ausgehebelt. Nicht wenige fahren in den Urlaub, bleiben einfach Zuhause mit festgenagelten Beinen auf dem Tisch oder stellen irgendeinen anderen Blödsinn an. Die Schulen schließen dank Weihnachtsferien, Unternehmen machen Betriebsferien. Der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor rotieren auf Sparflamme und samt und sonders herrscht Ausklangs- statt Aufbruchsstimmung. Ich selbst will mich da gar nicht herausnehmen. Wenn dann das große Silvester-Bummbumm, dieser kriegsähnliche Ausnahmezustand vor der Haustür, überwunden ist, kehrt die Normalität zurück und damit hat auch das letzte Stündlein der Nicht-Zeit geschlagen. Die Arbeitsmühle dreht sich mit frischem Schwung oder im alten Trott. Ein Prosit auf all jene, die keine Mühle kennen, sondern ihrem Broterwerb mit Hingabe und Erfüllung nachkommen. Weihnachten, der Silvesterabend samt Neujahr und die Nicht-Zeit dazwischen bilden das Triumvirat des Jahresendes. Ihre Daseinsberechtigung erlangen sie aus sich selbst: ein Jahr mit großem Tamtam ausklingen zu lassen, nur um tags darauf dasselbe von Neuem beginnen zu lassen. Ist das alles? Weiterlesen

Doppelausgabe TRACKtate + rilleradio

14 Nov

Heute hatte ich nach langer Pause mal wieder die Ehre als Freizeitradiojournalist in meinem Lieblingsradio „radio blau“ meine beiden Sendungen über den Äther zu jagen.

Drei, der von mir produzierten Beiträge, könnt ihr an dieser Stelle nachhören.

1. Kommentar: Die Dichotomie des 9. November

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/die-dichotomie-des-9-november.mp3

Warum gibt es einen 3. Oktober als „Nationalfeiertag“ wenn ein Erinnerungsbombast sondersgleichen für den 9. November propagiert wird? War da nicht was mit diesem Tag? Wie wird man dem „Schicksalstag der Deutschen“ gerecht?

2. Höressay: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/habermas-horessay.mp3

Es ist der Versuch die derzeitige bedrohte Lage des freien Radios in Leipzig zum Ausgangspunkt zu machen darüber nachzudenken, warum Mensch eigentlich unabhängige nicht-kommerzielle Medien braucht.

3. Filmrezension: Das Summen der Insekten

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/das-summen-der-insekten.mp3

Siehe dazu meinen Blogeintrag.

Playlist

TRACKtate 13.00 – 14.00 Uhr

01. K.C. McKanzie – Lovesick Boy

02. Sara Hickman – Mad World (Tears for Fears)

03. Kommentar: die Dichotomie des 9. November

04. Aimee Mann – The Scientist (Coldplay)

05. Cry Cry Cry – Fall on me (R.E.M.)

06. Manja – Kling Klang feat. radio blau

07. Höressay: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?

08. Sarah Jakosz – Shankill Butchers (The Decemberists)

09. Filmrezension: Das Summen der Insekten

10. Chuck Ragan – Old rules

rilleradio 14.00 – 15.00

01. Morrissey – Because of my poor education

02. Editors – You don’t know Love

03. Dead to Me – A day without war

04. Banner Pilot – Skeleton Day

05. Junius – A Dramatist plays Catastrophist

06. Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band – Halt mein Herz

07. Tom Waits – Circus

08. The Black Heart Procession – Back to the Underground

Pretty Persuasion

8 Jul

Ich liebe dieses Lied, und war leider zu jung, um schon im Publikum stehen zu können. Außerdem war da die Mauer. Schnief

Meine verrückte Liebe zu Depeche Mode

9 Jun

Gestern Abend startete unfreiwillig die Europatournee von Depeche Mode neu. Frontmann Dave Gahan musste vor kurzem unters Messer: Diagnose kurz vor dem Konzert vor ca. vier Wochen in Athen – Blasentumor. Dem Mann gebührt großer Respekt dafür sich nach einem solchen Eingriff bereits nach so kurzer Zeit wieder auf eine Bühne zu stellen und sich einer neuerlichen Welt- Tortour auszuliefern. Der Jüngste ist er und seine beiden Mitmusikanten nun auch nicht mehr. Weiterlesen