Tag Archives: tracktate

Podcast: TRACKtate vs. Wortlabor – 02.04.2011 15.00-17.00 auf radio blau

2 Apr

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Wer kennt das nicht?: Man hat ein Problem mit dem Computer, der Frisur, der Stereoanlage oder dem Auto. Der knappe Geldbeutel verhindert die Kontaktaufnahme mit lohnarbeitenden Helferleins. Wozu hat man Freunde und Freundinnen, die Informatik studieren, das Frisierhandwerk beherrschen oder gerne unter Autos herumschrauben. Ein kurzer Anruf und die Hilfe naht. Wie fühlen sich aber unsere helfenden Freunde dabei? Fühlen sie sich ausgenutzt? Wollen sie aus ihrer sozialen Rolle gar manchmal ausbrechen? Haben sie das Gefühl eben so viel zu bekommen, wie sie geben? TRACKtate und Wortlabor widmeten sich in der heutigen Sendung dem Phänomen der „praktischen Freundschaften“, demnach Menschen, die ein Talent haben, auf das ihre „Freunde“ oft und gern zurückgreifen. Dazu haben wir Helferlein befragt und überlegten live im Studio, wo Helfen anfängt und aufhört, wo aus Freundschaft eine Nutznießerei wird und was beides miteinander zu tun hat. Die Sendung zum Nachhören gibt es hier: Weiterlesen

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Podcast TRACKtate vs. Wortlabor 05.03.2011 15.00-17.00 Uhr radio blau

5 Mrz

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Heute lief im freien nichtkommerziellen Lokalradio radio blau in Leipzig erneut eine Kooperation von TRACKtate und Wortlabor. Dieses Mal nahmen meine Kollegin Melanie und ich uns des Themas „Fachsprache“ an.

Vor allem interessierte uns die Frage, wie sinnig oder unsinnig Fachbegriffe sind – denn wer kennt das nicht?: Wenn man sich für etwas interessiert, das den Hort des Alltagswissens überragt, sieht man sich mit Fachsprachen, Expertenwissen und eigentümlichen Terminologien konfrontiert.

Den Podcast gibt es hier: Weiterlesen

Podcast TRACKtate + Wortlabor Radiosendung auf radio blau vom 05.02.2011 15.00-17.00 Uhr

6 Feb

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Am vergangenen Samstag widmete ich mich gemeinsam mit meiner Kollegin Melanie in meiner Magazinsendung beim freien nichtkommerziellen Lokalradio in Leipzig – radio blau – dem Thema „Ironie“. Wir gingen der Frage nach, was Ironie eigentlich ist. Uns interessierte welche Rolle ironische Äußerungen in der Kommunikation spielen und welche Funktion sie dabei erfüllen. Diesen Fragen gingen wir unter anderem in einem Gespräch mit Dr. Martin Hartung (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim) nach, der mit seinem Buch „Ironie in der Alltagssprache“ eine Gesprächsanalyse zum Thema liefert.

Hier kann man sich die Sendung als Podcast anhören:

Außerdem hier ein Kurzfeature zur Geschichte und dem Begriff der Ironie:

Deutsche Botschaft in den USA honoriert „städtische Verantwortung“ des TRACKtate-Blogs

21 Jan

Heute morgen öffnete ich mein E-Mail-Postfach und las die E-Mail von Jörg Miemietz. Er ist ein guter Bekannter von Lillian Anderson aus Michigan. Ich habe mich sehr über diese E-Mail gefreut, weil endlich jemand erkannt zu haben scheint, dass diese Website über einen „hohen Sinn (…) städtischer Verantwortung“ verfüge. Das beweisen „Aufzeichnungen an der Botschaft“ Deutschlands „hier in U.S.A.“. Endlich! TRACKtate bekommt den Preis, den es verdient. Nun brauche ich nur etwas Geld, um die Formalitäten zu klären.

Hier das gesamte Schreiben: Weiterlesen

Keine Eltern, aber Onkelz – Der Versuch einer Annäherung an die Generation ’89

1 Jun

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Den ganzen Beitrag für das Kulturmagazin TRACKtate bei radio blau, kann man hier anhören:

Die heute oft als „friedliche Revolution“ bezeichneten Ereignisse im Oktober 1989 feierten im letzten Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Die Generation 89 ist heute, zwanzig Jahre später, Anfang Mitte dreißig und ungefähr genauso alt, wie es die Elterngeneration damals war. Als 1989 „Wir sind das Volk“ und später „Wir sind ein Volk“ skandiert wurde, waren sie zwischen 14 und 18 Jahre alt. Sie waren zu alt, um nicht von der DDR geprägt worden zu sein und zu jung, um nicht mit schier kindlicher Naivität in den autoritätenfreien Raum hineinzustolpern.

Foto von R.Arnold/Centraltheater

Für viele der Jugendlichen ging alles viel zu schnell. Ein Wechselbad mit Folgen, denn nicht selten führte das Überangebot an Möglichkeiten zu einer Schockstarre, die sich in gebrochenen Biographien, Zukunftsangst, Gewalt und Perspektivlosigkeit niederschlug. Der Staat existierte nicht mehr, viele Eltern hatten genug mit sich zu tun und so entstand ein Vakuum, in dem es sich erst einmal zu verorten galt.

In dem derzeit in der Skala in Leipzig aufgeführten Bühnenstück „FANZ 89/09“ versucht die junge Regisseurin Mareike Mikat aus Frankfurt/Oder genau diesen Umbruch aus der Perspektive der Generation 89 zu inszenieren. Was ist aus den Wendekindern geworden? Wie haben sie diese Zeit erlebt? Fragt neben dem Eventcharakter der „Wir-waren-damals-auch-dabei-Feierlichkeiten“ eigentlich jemand danach wie es wirklich war? Sind die Zonenkinder, die im Leipziger Osten träumten, alles was an Auseinandersetzung von Relevanz ist?

Weiterlesen

playlist TRACKtate + rilleradio 06.03.2010

6 Mrz

Auch wenn ich dieses Mal keine Kurzreportagen, Features und Rezensionen präsentieren konnte, da mich allerlei Unlauteres und Verpflichtendes von meiner Radiomachertätigkeit abhielt, sind es schöne 2 Stunden geworden.

01. The Cribs – Last years snow

02. Etta James – Take it to the limit

03. Eels – In my younger days

04. Leatherface – broken

05. Alkaline Trio – Eating me alive

06. Everybody was in the French Resistance now! – Think twice (it’s not allright)

07. New Model Army – Autumn

08. Manchester Orchestra – Shake it out

09. Manchester Orchestra – I’ve got friends

10. Jimmy Donley – The shape you left me in

11. Jimmy Donley – I can’t love you, like you want me to do

12. Deftones – Rocket Skates

13. Analena – Off with my head

14. Frank Turner – Try this at home

15. Diego – September March

Vorankündigung und Schmunzelei

4 Feb

Am kommenden Samstag, dem 06.02.2010, wird es von 13.00-14.00 wieder eine neue Ausgabe von TRACKtate – dem Kulturmagazin bei radio blau in Leipzig – geben.

Themen: argentinische Filmtage – dazu eine Besprechung des Films ESTELA über Opfer der Militärdiktatur in Argentinien und einem Interview mit dem Historiker Michael Herrmann, außerdem ein Versuch der Beantwortung der Frage warum einige Männer Haare auf der Brust haben und andere nicht – hier bin ich fündig in einem wunderbaren afrikanischen Märchen geworden, kleiner Konzertrückblick auf Element of Crime am 28.01.2010 in Leipzig.

Danach von 14.00-15.00 eine Stunde rilleradio und in der Februarausgabe wird es seit langem mal wieder eine Sendung geben, die nur Punkrock macht – soll heißen INTERVIEW MIT SMOKE BLOW, neue Platten von Grizou, Tischlerei Lischitzki, I walk the Line, Katzenstreik und und und.

Ein Festival aus Information und guter Musik.
In Leipzig terrestrisch zu empfangen wie aus der Karte ersichtlich – für alle anderen per Internetstream unter www.radioblau.de

Und nun noch was zum Schmunzeln:

Die Vorgeschichte:

Was danach geschah:

playlists TRACKtate und rilleradio 09.01.2010

10 Jan

Gestern gab es zum ersten Mal beide meine Sendungsformate im Verbund auf radio blau zu hören. Von 13.00 – 14.00 TRACKtate und von 14.00 – 15.00 rilleradio.

Ich bin nunmehr seit 6 Jahren als ehrenamtliches Mitglied beim nichtkommerziellen Lokalradio in Leipzig „radio blau“ aktiv. Vielleicht hier nochmal kurz eine kleine Einführung zu beiden Sendungen:

TRACKtate ist der Versuch, in sich hineinzuhören und den mit Fragen gepflasterten Weg eines zerrissenen, ständig zweifelnden und wankelmütigen Mannes mitzugehen, auf dem er sich, wo immer sich ein Widerspruch auftut, in ihn verliebt. Er läuft ihm hinterher und möchte ihn fangen, aber um so länger er rennt, umso mehr Widersprüche tauchen auf… Ein Wettlauf irgendwie. In dieser Sendung präsentiere ich Reportagen, Features, Kommentare und Hörcollagen. TRACKtate ist somit im weitesten Sinne ein Kulturmagazin und existiert seit 2007. Das Themenspektrum ist offen – Rezensionen zu Büchern, Filmen und Theaterstücken finden ebenso Platz wie Kurzreportagen zu Reisen oder Features sowie Höressays zu kulturphilosophischen, gesellschaftspolitischen und soziologischen Fragestellungen. Ein Kulturmagazin, das letztlich einen Kulturbegriff benutzt, der über die Kunst hinausgeht und Gesellschaft und Zivilisation einbezieht. 1x monatlich 60min

rilleradio existiert seit 2004. Anfangs noch unter dem Firmament rilleralleradio gemeinsam mit meinem Freund Volly Tanner war dieses Format der Versuch zwei Generationen (Volly Ü30, meine Wenigkeit U25 damals) zusammenzubringen. Volly verkörperte dabei den Hedonismus, meinereiner das politisch korrekte Besserwissertum – klar, dass man sich im Gespräch selten auf Bücher, Platten, Filme einigen konnte. rilleralleradio lebte vom Streit. Stadtpolitik, Kritik an der Kulturhegemonialität des „Stadtmagazins“ Kreuzer und die eine oder andere Kontroverse über Abwaschen, nackte Frauen auf CD-Covern usw. sorgten immer wieder für Sprengstoff – nicht nur zwischen uns, sondern auch mit den Hörern, die wir stets einluden mitzudiskutieren. Irgendwann war das Format ausgereizt. Volly kannte jeden meiner Gags, ich alle seine Standpunkte. Wir konnten uns nicht mehr überraschen. So reichten wir uns freundschaftlich die Hand und seit 2008 ist rille ohne ralle. Seitdem versuche ich die Sendung ein Musikmagazin sein zu lassen – von Jazz bis Punk, von Blues bis Hiphop und wieder zurück. Genres spielen im Diktat des guten Geschmacks keine Rolle. Ab und an gibt es Interviews, Konzertberichte oder obskure Themensendungen. 1x monatlich 60min

In TRACKtate gab es gestern eine Filmrezension zu „Das Kabinett des Dr. Parnassus“, eine Buchbesprechung zu Ken Wiwa „Im Schatten des Märtyrers. Mein Leben als Sohn von Ken Saro Wiwa“ und zwei Hörspiele („Der Tannenbaum“ und „Die Schneekönigin„), die ich 2005 gemeinsam mit Volly Tanner produziert habe.

Die Buchrezension zu Ken Wiwas Buch über seinen Vater kann man hier

anhören. (siehe auch Blogpost vom 06.01.2010

Die Rezension zu „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ kann man hier anhören.

(siehe auch Blogpost vom 10.01.2010)

rilleradio von 14.00 – 15.00 Uhr war gestern eine Sendung mit dem Thema „tolle tote Männer“. Joseph Beuys ist am 23.01. 24 Jahre tot, Rio Reiser wäre heute, am 09.01.2010, 60 Jahre alt geworden und Luigi Tenco hat sich vor 43 Jahren am 27.01.1967 das Leben genommen. Eine Sendung ganz im Zeichen erinnernder Anekdoten.

Die Playlist:

01. The Cribs – We share the same skies
02. Queen Ifrica – Montego Bay
03. Luigi Tenco – E se ci diranno
04. Luigi Tenco – Ho capito che ti amo
05. Jughead’s Revenge – Inside of you
06. The Cribs – Is anybody there
07. Joseph Beuys – Sonne statt Reagan
08. Rio Reiser – Mitten in der Nacht

Radioballett auf dem Augustusplatz am Samstag, den 21.11.2009

17 Nov

Ich habe ja bereits in meiner Radiosendung am Wochenende vermehrt darauf hingewiesen, dass die Existenz von radio blau – dem einzigen nichtkommerziellen Medienanbieter im Bereich Hörfunk in Leipzig – derzeit nicht gesichert ist. Zu den Hintergründen kann man in einem offenen Brief mehr erfahren. Die Unterstützerliste ist bereits sehr lang – kann aber selbstredend nicht lang genug sein. Es ist wichtig im öffentlichen Raum mit alternativen und nichtkommerziellen Medien eine Art Bürgerjournalismus als Teil der zivilen Öffentlichkeit zu stärken. Auch darüber habe ich in einem Höressay berichtet.

Bevor es nun zu dem wichtigen Termin zwischen dem Mantelprogrammanbieter Apollo-Radio und den rechtlichen Vertretern der sächsischen freien Radios am 24.11. kommt, möchten wir möglichst viel Resonanzraum in der Öffentlichkeit schaffen. Dafür sind verschiedene Veranstaltungen geplant.

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Doppelausgabe TRACKtate + rilleradio

14 Nov

Heute hatte ich nach langer Pause mal wieder die Ehre als Freizeitradiojournalist in meinem Lieblingsradio „radio blau“ meine beiden Sendungen über den Äther zu jagen.

Drei, der von mir produzierten Beiträge, könnt ihr an dieser Stelle nachhören.

1. Kommentar: Die Dichotomie des 9. November

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/die-dichotomie-des-9-november.mp3

Warum gibt es einen 3. Oktober als „Nationalfeiertag“ wenn ein Erinnerungsbombast sondersgleichen für den 9. November propagiert wird? War da nicht was mit diesem Tag? Wie wird man dem „Schicksalstag der Deutschen“ gerecht?

2. Höressay: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/habermas-horessay.mp3

Es ist der Versuch die derzeitige bedrohte Lage des freien Radios in Leipzig zum Ausgangspunkt zu machen darüber nachzudenken, warum Mensch eigentlich unabhängige nicht-kommerzielle Medien braucht.

3. Filmrezension: Das Summen der Insekten

https://tracktate.files.wordpress.com/2009/11/das-summen-der-insekten.mp3

Siehe dazu meinen Blogeintrag.

Playlist

TRACKtate 13.00 – 14.00 Uhr

01. K.C. McKanzie – Lovesick Boy

02. Sara Hickman – Mad World (Tears for Fears)

03. Kommentar: die Dichotomie des 9. November

04. Aimee Mann – The Scientist (Coldplay)

05. Cry Cry Cry – Fall on me (R.E.M.)

06. Manja – Kling Klang feat. radio blau

07. Höressay: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?

08. Sarah Jakosz – Shankill Butchers (The Decemberists)

09. Filmrezension: Das Summen der Insekten

10. Chuck Ragan – Old rules

rilleradio 14.00 – 15.00

01. Morrissey – Because of my poor education

02. Editors – You don’t know Love

03. Dead to Me – A day without war

04. Banner Pilot – Skeleton Day

05. Junius – A Dramatist plays Catastrophist

06. Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band – Halt mein Herz

07. Tom Waits – Circus

08. The Black Heart Procession – Back to the Underground